Einzelaufstellung mit Figuren
Eine Einzelaufstellung ist auf die individuellen Bedürfnisse und Themen des Klienten/der Klientin zugeschnitten.
Sie besteht aus einem Gespräch und der systemischen Arbeit, der Aufstellung.
Im Gespräch schälen der Klient/die Klientin und die Aufstellungsanleitende ein bestimmtes Anliegen, eine Herausforderung oder ein Ziel heraus. Dies kann beispielsweise ein persönliches Problem, eine berufliche Fragestellung oder ein emotionales Thema sein.
Danach beginnt die eigentliche Aufstellung.
Die Figuren werden stellvertretend für Familienmitglieder oder sonstige Elemente im Leben im Raum oder auf dem Systembrett positioniert (aufgestellt) und miteinander in Beziehung gesetzt. Dadurch wird die innere Dynamik des/der Klient:in dargestellt.

Gruppenaufstellung
Bei diesem Format trifft sich eine Gruppe von Menschen, oft nicht miteinander bekannt. Meist dauert dies ein bis zwei Tage. Es werden keine Vorkenntnisse oder Erfahrung benötigt.
Klient:in ist jeweils eine Person aus der Gruppe. Es werden für mehrere Personen in der Gruppe Themen aufgestellt. Das Gespräch zur Klärung des Anliegens wird im Plenum geführt.
Die nicht stellenden Mitglieder der Gruppe fungieren als Repräsentanten und werden im Anschluss an das Gespräch vom Klienten/von der Klientin ausgewählt. Sie übernehmen bestimmte Rollen oder stehen für Personen innerhalb des Systems.
Gruppenaufstellungen bieten den Vorteil, dass verschiedene Perspektiven und Erfahrungen aus der Gruppe einfliessen. Die anderen Teilnehmer gewinnen ihre eigenen Erkenntnisse und Einsichten, selbst wenn sie nicht als Repräsentant:innen ausgewählt wurden. Dies führt zu einem tieferen Verständnis und Mitgefühl für die Herausforderungen Anderer. Zudem unterstützt es die kollektive Heilung und das Wachstum aller.
